Heißetipps zur „Kältezeit“

Dem Winter, der kältesten Zeit des Jahres sehen viele Deutsche mit gemischten Gefühlen entgegen. Die einen freuen sich auf den Schnee, die anderen fürchten Grippewellen und Winterdepression. Doch bereits eine positive Grundeinstellung kann vor Erkältungen schützen, wie Experten betonen. „Wir steuern quasi durch unser Denken die Nerven“, erklärte beispielsweise Maximilian Rieländer, stellvertretender Fachbereichsleiter für Gesundheitspsychologie im Berufsverband Deutscher Psychologen, gegenüber www.stern.de: „Deshalb ist gerade das Abwehrsystem oft ein Spiegelbild des allgemeinen Lebensenergiegefühls.“

Was können wir tun, wenn der winterliche Trübsinn jeden positiven Gedanken im Keim erstickt? Im Vorfeld muss etwas für die körpereigene Abwehr getan werden. Der Handel bietet zum Beispiel diverse Nahrungsergänzungsstoffe an, die den Organismus unterstützen sollen. Ein gestärktes und strapazierfähiges Immunsystem ist laut Sportmedizinern auch eine Folge von regelmäßigem Training, Wechselduschen und Saunagängen. Also runter vom Sofa und raus in die Natur. Dies hilft auch gegen den Winterblues, denn frische Luft und vor allem Tageslicht sorgen dafür, dass das Muntermacherhormon Serotonin nicht in den Keller sackt.

Der beste Spaziergang ist allerdings sinnlos, wenn der Körper vitaminarmes Fast Food verdauen muss. Die Lust nach warmen Sattmachern ist im Winter verständlich. Wem nicht nach Salat zumute ist, der sollte sich leckere Linsen- und Erbseneintöpfe schmecken lassen. Diese enthalten viel hochwertiges Eiweiß und Mineralstoffe. Wer keine Lust hat, Obst zu schälen, greift vielleicht zu einem Smoothie. Oberstes Gebot bei Schmuddelwetter: Unterkühlung vermeiden. Deshalb ist es ratsam, bei ersten Anzeichen einer Erkältung ein heißes Wannenbad zu nehmen. Durch die wohltuende Wärme und ätherische Öle im Badezusatz wird die Immunabwehr stimuliert und mit etwas Glück der drohende Infekt abgemildert.

Quelle: djd